Eine Schule erfindet sich neu
Nach Entwurfssieg in einem internationalen Architekturwettbewerb wurde das Pierre de Coubertin BORG Radstadt architektonisch grundlegend transformiert, um den Anforderungen moderner Pädagogik gerecht zu werden. Der Schulcampus besteht aus drei unterschiedlich hohen Baukörpern, die spielerisch zu einer „Schulstadt“ gruppiert sind. Offene Lernzonen, großzügige Freiräume und perforierte Fassaden schaffen ein spannendes Raumgefüge, das den Bestand nahtlos mit neuen Elementen verbindet.
Nachhaltigkeit prägt das Konzept: Bestehende Strukturen wurden ressourcenschonend integriert, neue Bauteile in Holzbauweise ergänzt. Tageslichtbänder, begrünte Dächer und Photovoltaikanlagen sorgen für optimale Energieeffizienz und Raumklima. Neu konfigurierte Innenräume wie Atrien, Lufträume und flexible Lerncluster fördern gemeinschaftliche Offenheit.
Der neue Haupteingang mit Vorplatz und einladender Eingangssituation verbindet Bestands- und Neubau. Die klar strukturierte Anordnung der Klassenräume, ergänzt durch Terrassen und multifunktionale Bereiche, schafft eine innovative Lernumgebung mit kurzen Wegen und barrierefreien Verbindungen.