Strobl Architekten

STADT wird ERLEBBAR und LESBAR Allee - die verbindet.

Wir beginnen die Stadt vom Freiraum aus zu denken. Eine große Allee verbindet die Linzer Innenstadt über den Bahnbogen in das Frankenviertel. Die umliegenden Quartiere werden mit eingebunden und damit aufgewertet, ein lebendiger Stadtteil entsteht. Entlang des Bahnbogens erhält auch der Zugreisende einen Hochpunkt als neuen Meilenstein bzw. Gedächtnispunkt für Linz.

 

STADT als SYSTEM von NETZEN und ORTEN Bestand - der Identität stiftet.

Wir lesen die Netze, greifen die bestehende Häuserreihe der 1920 er Jahre zur Frankenstraße und die davor liegende alte Baumreihe als identitätsstiftendes Element auf, bearbeiten diese bestehenden Qualitäten und setzen Impulse, um das Potential des Ortes hervorzubringen. Als weitere Memorabilie des Gebäudebestands bleibt der Foodprint zweier Häuser > Keißlerplatz 8< als überdachter flexibel bespielbarer Aktivator dem öffentlichen Quartierraum erhalten.

 

DIVERSITÄT braucht ein klares SYSTEM Struktur - die Fragmentierung ermöglicht.

Der neue gebaute und freie Raum entsteht aus einem Weiterbauen im Kontext. Die Fragmentierung bietet punktgenaue ökologische Lösungen gegen die Folgen von Hitzeinseln, Trockenheit und Starkregen. Die Atmosphäre der Quartiersentwicklung wird durch den ausgedehnten Grünraum geprägt, welcher sich zwischen den beiden Baumassen-Aufwölbungen erstreckt.

 

NUTZERTREFFS im FOKUS der ENTWICKLUNG

Nutzungen - die Orte mit Potential schaffen. Im Schnittpunkt der Vernetzungsstränge wird ein Quartiersplatz mit Wasser Flächen und publikumsanziehenden Nutzungen (Pizzeria, Markt, Frisör, Gemeinschaftsräume, Spieletreffs etc.) geschaffen. Dichten und Weiten, Höhen und Tiefen orientieren sich lagerichtig um diese Nutzungen. In der Nachbarschaft existierende Öffentlichkeit werden direkt angebunden. Der Kindergarten ist als eigenständiges Gebäude geplant, umspült von 3.000m² Frei-Spielfläche, zentral und gut angebunden zwischen neuem Quartiersplatz und Füchselstraße situiert.

 

DURCHWEGUNG muss SELBSTVERSTÄNDLICH sein Mobilität – die allen hilft.

Die direkte Anbindung an das Rad- und Fußgängerwege Netz mit selbsterklärenden Durchwegungen innerhalb des Quartiers schafft Anknüpfungspunkten an die angrenzende Stadtumgebung. Das Quartier ist autofrei, sämtlicher PKWIndividualverkehr wird in einer Sammelgarage gebündelt untergebracht. Dieses Parkhaus bildet gemeinsam mit verstreuten Car-Sharing und Bike-Sharing-Angeboten einen Mobilitätshub für das gesamte Quartier.

 

ENERGIEKONZEPTE sind ÜBERREGIONAL Netzwerke – ohne Grundstücksgrenzen.

Die Energiezentrale versorgt mit PV-Energie, Abwasser Wärmerückgewinnung, Erdkollektoren und dem Einsatz von Pufferspeichern das gesamte Stadtquartier. Eindeutiges Ziel ist Energie-Autarkie! Um dem Ziel eines Leitprojekts gerecht zu werden, wird eine klimagerechte Bauweise der Baukörper nachdrücklich angestrebt.

zurück zu den bildern zur projektübersicht