Das bestehende Haus ist in die Jahre gekommen. Die prinzipiell zwar durchdachte Architektur aus den 70-ern muss in vielen Bereichen überarbeitet werden:
1. Angenehmere Proportionen für das äußere Erscheinungsbild.
2. Grundrissanpassung an die Bewohnergewohnheiten.
3. Vernetzung von Innen- und Außenräumen.
4. Interpretation veränderten Lebensgefühles durch neue Materialien.
Das Haus wird durch eine Ansammlung von hell schimmernden Wandscheiben neu definiert. Die Scheiben sind neue Außenhaut, definieren wichtige Öffnungen und geschlossene Volumen neu. Ihr Material zeigt Solidität aber auch Leichtigkeit. Sie ragen stolz in den Garten hinaus, bilden aber gleichzeitig sensible Nischen und Rückzugszonen. Durch die neu definierten Fluchten wird das Gelände zum Gebäude in ein neues Spannungsfeld gebracht.
Schwerelos schwebt der Monolith über dem Hügel.
Ein Haus mit Charme.
Energieoptimierung wird durch entsprechende Wärmedämmung und dampfdiffusionsoffene Werkstoffe erreicht. Das zuvor sehr hervortretende Dach erhält eine unauffällige, zurückhaltende anthrazitgraue Deckung, die gemeinsam mit den Giebelflächen in den Hintergrund tritt.
Ein Haus mit Qualität.
Haus und Landschaft verschmelzen zu einem. Während des ganzen Tages kann man unterschiedliche Orte aufsuchen, von einem Platz zum nächsten wandern. Es ist ein Spiel mit dem Licht, mit der Aussicht, mit Geborgenheit und mit Offenheit. Es gibt Zonen für Gemeinsamkeit und Zonen für Zurückgezogenheit. Im Inneren des Hauses werden diese Bereiche genauer definiert, im Äußeren wird der bereits begonnene Kreislauf durch den Tag um eine Dachterrasse mit Blick in die Stadt bereichert.
Ein Haus für den ganzen Tag.
Die Bereiche für die einzelnen Familienmitglieder erfahren eine Aufwertung, die den Wünschen und Vorstellungen entspricht.
Eine neue Sanitärzelle wird aus dem Dach herausgeklappt über die man auch auf eine neue Dachterrasse gelangt.
Ein Haus das ganz den Bedürfnissen jedes einzelnen Bewohners entspricht.