Strobl Architekten

Große Hallen, abbruchreife aber charaktervolle Bausubstanz – genau das macht das Salzburger Gusswerkareal atmosphärisch so interessant .
Für die Halle Nr.5 wurde ein Konzept gesucht, das diese Atmosphäre bei modernstem Komfort auch für eine Büronutzung erlebbar macht.
Das Konzept sieht schwebende Plattformen vor, umrahmt von alten Sichtziegelwänden und überspannt von der freigelegten schlanken Holzstahlkonstruktion des Daches. Der Bestand wird saniert und statisch sowie brandschutztechnisch optimiert. Dazwischen werden leichte Ebenen aus Brettstapeldecken eingehängt. Besprechungs- und Präsentationsraum, sowie die Einzelbüros werden im späteren Ausbau durch Glaswände akustisch abgetrennt.

Die alten Industriefenster erhalten eine innen vorgesetzte, zu Wartungszwecken öffenbare Isolierglasscheibe.
Interessante Sichtbeziehungen, gezielte Lichtführung und ein atmosphärischer Materialmix ergeben ein einzigartiges LOFT Gefühl und zeigen, dass sehr wohl aus alten Hallen mit wenigen, sparsamen Mitteln charaktervolles Neues entstehen kann.

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