Strobl Architekten

Im Kontext der Zeit

Der bestehende Dachboden zeigt in seiner Höhe und Dachschräge ein interessantes Volumen, das möglichst freigeräumt und erlebbar gemacht werden soll. Die wenigen Einbauten im Mittelbereich nehmen diese Formensprache auf und bilden an ihren Schnittpunkten zur Dachfläche Lichtschlitze. Die räumliche Qualität entsteht durch dieses Wechselspiel aus kleinen und großen Dach-Raum-Hüllen.
Die prinzipielle Einfachheit wird in vielen Bereichen funktionell, technisch aber auch atmosphärisch herausgearbeitet: 1. Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes durch Abbruch der Gaupen.
2. Grundrisseinteilung mit Rücksicht auf Dachbinder; mit Doppelboden in der mittleren Zone und mit den Funktionsbereichen Sanitär und Infrastruktur.
3. Vernetzung von Innen- und Außenräumen durch wechselnde Belichtungsstreifen.
4. Interpretation des gastlichen Lebensgefühles durch Einsatz adäquater Materialien.

Das neue Erscheinungsbild
Die Fassaden wurden bereits saniert. Nun werden im Bereich des neuen Zuganges in der Proportion der bestehenden Fenster durch Herausnehmen der Parapete neue Eingänge geschaffen. Die stählerne Aufgangsskulptur ist in der Materialität rostiger Stahlplatten den übrigen Rampen und Treppen am Gusswerkareal angeglichen.

Der südöstliche Garten wird mit dem bestehenden Wasserbecken in die Wegeführung miteingebunden.

zurück zu den bildern zur projektübersicht