Strobl Architekten

Wenn die ganze Zivilisation zum Teufel ginge – ich würde es nicht bedauern; nur um die Musik tät´ es mir leid!
Leo Graf Tolstoi

Der Verlauf der Anifer Kirchenmauer wird bis zum südlichsten Teil der Hügelkuppe gedanklich verlängert und als Sockelgeschoss aus Naturstein errichtet. Mit einem draufgesetzten Baukörper wird die heterogene Struktur der bestehenden Hofhäuser maßvoll abgeschlossen. Die Größe und das Volumen orientieren sich an den Bauten der Nachbarschaft. Die Silhouette der Kirche mit Turm und Hauptschiff findet sich in kleinem Maßstab im neuen Vereinshaus wieder.
Von der Anifer Kreuzung kann man nun auf einem neuen Weg diese Siedlungsspitze erreichen und von dort weiter bis zur Brücke über die Alpenstraße gelangen. Durch das Vorrücken des Gebäudes an die Hangkante wird dahinter ein neuer Platz geschaffen, der den bestehenden Wohnhäusern größtmöglichen Abstand bietet.

Ein gemauerter Natursteinsockel bildet die Basis, auf dem eine Holzkonstruktion errichtet wird. Vertikale Holzlamellen unterstreichen den traditionellen Tennencharakter. Einschnitte und Rücksprünge hinter diesem Lamellenvorhang lassen auf vielfältige Inhalte und Aktivitäten schließen. Mit einem weit auskragenden Dach werden die unterschiedlichen Funktionen schützenden zusammengefasst.

Die traditionelle bäuerliche Bauweise wird zeitgemäß interpretiert.

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