Strobl Architekten

Gusswerk-Miteigentümer Marco Sillaber und Gärtnermeister Johann Kainz
wollen das 10.000 Quadratmeter große militärische Gebäude in ein multi-
funktionales Zentrum umbauen.

In einem Teil soll ein Ärzte- und Therapie-Zentrum mit 20 verschiedenen
Fachärzten und Therapeuten sowie ausgedehnten Öffnungszeiten zum Teil
bis 21.00 Uhr entstehen. Im zweiten Teil wird eine Markthalle errichtet, die
nicht nur normale Laufkundschaft, sondern auch Großabnehmer anlocken
soll. Im dritten Abschnitt der Panzerhalle ist eine Automobilausstellung geplant.

Der größte Teil der Halle soll aber zu Lofts umgebaut werden, die als Büros oder Wohnungen vermietet oder auch verkauft werden sollen.

„Wir haben die Panzerhalle deshalb dazu erworben, weil wir im Gusswerk ausvermietet sind und die Nachfrage nach Lofts in Salzburg ungebrochen ist. Es gibt aber in Salzburg nur sehr wenige Objekte, die ähnlich wie die Panzerhalle die Möglichkeit bieten, großzügige Lofts einzurichten“, so Sillaber.

Die Nutzungsfläche der Panzerhalle wird von 10.000 auf 15.000 Quadratmeter vergrößert. Dazu kommt noch eine Tiefgarage mit 140 Stellplätzen.

Der Architektur-Historiker Norbert Mayr, der einst eine Initiative zur Erhaltung der Panzerhalle gestartet hatte, meint: „Es ist erfreulich, dass die Panzerhalle bestehen bleibt. Schließlich stand sie weder unter Denkmalschutz, noch gab es ein Erhaltungsgebot der Stadt Salzburg, obwohl das eigentlich notwendig gewesen wäre, weil es sich um eine sehr bedeutende Architektur der späten 1930er Jahre handelt.“

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