Strobl Architekten

50 Jahre – SOS Kinderdorf Salzburg, jedes Jahr wurde Arbeit geleistet, um dieses Dorf wachsen zu lassen, den Kindern ein Heim zu bieten … und diese Arbeit geht weiter.

 

Die Gedenkstätte besteht aus einzelnen Bausteinen die aneinandergereiht eine Wand, ein Dach einen Raum bilden.

Für jedes vergangene Jahr ein dunkler Baustein, für die zukünftigen Jahre weitere hellere Bausteine. Sie bilden ein starkes Fundament und wachsen in den Himmel, eine Struktur die zwar einen Anfang hat aber deren Ende nicht absehbar ist.
So entsteht ein Ort, ein Platz, eine Mitte. Er kann zum Beten, zum Spielen, zum Versammeln verwendet werden.

Die Steine haben alle die gleiche modulhafte Grundform, aufeinandergestellt, ineinander verzahnt und verklebt ruhen sie durch ihr Gewicht in sich.

Die hexagonale Grundform wird durch eine Stahlform in immer gleicher Art und Weise hergestellt. In die Mitte der Gussform können PVC Rohre mit unterschiedlichem Querschnitte gelegt werden, sodass unterschiedlich große Durchsichten entstehen.

Der Boden wird etwas abgesenkt, sodass eine arenaartige Sitzstufensituation entsteht, die sich in das Gesamtensemble der Plätze einfügt. Als Material wird Rundkies und/oder Fallschutzmatten gewählt, wie bei herkömmlichen Spielplätzen soll er Schutz vor Verletzungen bieten, falls die Skulptur als Klettergebilde benutzt wird.

Ergebnis ist eine neue Mitte für das sOS-Kinderdorf, eine Skulptur zum Anfassen und zum Spielen, ein Theater zum Präsentieren, ein Treffpunkt zum Feiern.

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