Strobl Architekten

In der Goldgasse lassen wir mit viel Respekt gegenüber des denkmalgeschützen Gebäudes 7 sehr charmante Wohnungen entstehen.

Das Haus in der Goldgasse Nr.12 war eine Fundgrube wertvoller historischer Details, die in Symbiose mit moderner Technik zu einem bewohnbaren Schmuckstück verwandelt wurde.

Ursprünglich war ein Generalübernehmer mit der Sanierung beauftragt. Nachdem sich während des Baus große Unsicherheiten in technischer als wie auch gestalterischer Hinsicht offenbarten, wagte der Bauherr trotz fortgeschrittenen Baustelle den Schritt zu einer Neuplanung unter Einbeziehung von uns Architekten.

In enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung wurde umgehend wertvolle Substanz gesichert und neue Grundrisskonfigurationen unter besonderer Rücksichtnahme des Bestandes erarbeitet. Erfahrene Handwerker mit Sinn für Historisches wurden beauftragt und im Detail wurden Systeme entwickelt, die einen sensiblen Umgang mit der Altsubstanz ermöglichten.

Interne Verbindungstreppen zeigen sich nun als kleine Stahl Kunstwerke, neue Türen treten in differenzierten Dialog mit den Wänden. Präzise geschnittene Möbeleinbauten anstelle von Gipskartonwänden lassen die Räume in ihrer ursprünglichen Größe wirken und Badeinbauten erscheinen in sanfter Zurückhaltung.

So faszinierend unterschiedlich die Charaktere der einzelnen Geschosse bereits waren, so sind es nun auch die einzelnen Wohnungen. In jeder findet sich auch zumindest ein historisches Relikt aus unterschiedlichen Epochen, seien es bemalte Wandvertäfelungen oder auch nur eine Weihwasserschale aus Marmor – jedes Teil wurde neu in Szene gesetzt.

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